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flyradar/CLAUDE.md
Eiswolf-BG 7137e50d66 v2.7.3: Flight logbook safety net, radar/clock/timezone fixes
New:
- Flight logbook safety net: disabled by default, requires confirming
  a full-screen warning before it can be turned on, and automatically
  switches off again after exactly 24 hours - survives restarts and
  power cycles (no valid enable timestamp = guaranteed off). Each
  activation now writes its own CSV file instead of endlessly
  appending to one growing file, and every file can be deleted
  individually from Logbook files.
- Adjustable display brightness (10-100% in 10% steps, Menu -> System
  -> "Brightness") with a live preview.
- About screen (Menu -> System -> "About") showing project name,
  description, and firmware version.

Fixed:
- Radar's red altitude band (>9100m/30000ft) no longer gets dimmed at
  night - the previous dim tone looked orange-brown and was hard to
  tell apart from yellow. Legend and markers are consistent again.
- Radius change no longer leaves a stale "tail" trail behind each
  aircraft between the old and new position.
- Splash screen no longer shows a time-of-day greeting that appeared
  too late in the boot sequence to be useful; the star animation now
  starts immediately instead of only near the end of boot.
- Clock stayed on raw UTC after the first boot instead of local time
  (missing DST handling in some timezones) because the location wait
  loop skipped the timezone lookup once a location was already saved.
- Header clock no longer leaves stale digit fragments behind the
  current time, most visible on the last minute digit.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-10 14:02:01 +02:00

239 lines
13 KiB
Markdown

# Eiswolfs Flightradar (CYD) — Projektkontext für Claude Code
Lies diese Datei ZUERST, bevor du irgendwas am Code änderst. Sie enthält die
Dinge, die man wissen muss, um nicht dieselben Fehler nochmal zu machen, die
in der Entwicklung schon mal aufgetreten und behoben wurden.
## Was ist das Projekt?
Ein Live-ADS-B-Flugradar auf einem ESP32 "Cheap Yellow Display" (CYD,
ESP32-2432S028), 240x320 Touch-TFT. Zeigt Flugzeuge in der Nähe auf einem
rotierenden Radarschirm, mit Detail-Panel (Modell, Höhe, Speed, Route,
Squawk), Näherungs-LED-Alarm, WLAN-Verwaltung (bis zu 3 Netzwerke),
Standort-Presets (auch für fremde Orte weltweit), Airline-Filter, Flugbuch
mit Statistik, und Menüs/Splash-Screen mit einer dezenten twinkelnden
Sterne-Animation.
Aktueller Stand: **v2.3.2**. Öffentliches Repo:
https://github.com/Eiswolf-BG/eiswolfs-flightradar-CYD
## Wer nutzt das?
Alex — kompletter Anfänger bei Arduino/Embedded-Entwicklung, arbeitet mit
VS Code + PlatformIO auf einem Mac. Bitte auf Deutsch antworten. Erklärungen
gerne etwas ausführlicher, nicht von Fachbegriffen ausgehen, die als bekannt
vorausgesetzt werden.
## Tech-Stack
- PlatformIO, `platform = espressif32`, `board = esp32dev`, `framework = arduino`
- TFT_eSPI (Display), XPT2046_Touchscreen (Touch), ArduinoJson, TinyGPSPlus
- Dual-Core-Design: Netzwerk (WLAN, ADS-B-Polling) auf Core 0, Display/Touch
auf Core 1 — die UI blockiert nie durch Netzwerk-Requests.
- Daten: [adsb.fi](https://adsb.fi) (Flugzeugpositionen), [hexdb.io](https://hexdb.io)
(Modell-Lookups), [ip-api.com](https://ip-api.com) (IP-Geolocation)
## ⚠️ WICHTIGSTE FALLE: Der eigene Font ist grundlinien-verankert
Die eingebauten TFT_eSPI-Fonts (GLCD, Font2 etc.) sind reines ASCII. Für
Umlaute/Akzente (Deutsch, Türkisch, Französisch, Spanisch, Italienisch)
gibt's einen **selbst generierten Font** (`src/ui_font.h`, via
`tft.setFreeFont(&UiFont11pt)` global in `main.cpp::setup()` aktiviert, gilt
danach für JEDEN `print()`/`drawString()`-Aufruf in der ganzen App).
**Der entscheidende Unterschied zu den eingebauten Fonts:** Bei
`setCursor(x, y); print(...)` ist `y` bei unserem Font die **Grundlinie**
(Baseline), NICHT die obere Kante wie beim alten GLCD-Font. Der Text wächst
von `y` aus nach OBEN (um den Ascent, ca. 9px bei Size 1, ca. 16-18px bei
Size 2), nicht nach unten.
**Das hat in der Vergangenheit zu folgenden Bugs geführt (alle behoben, aber
Vorsicht bei neuem Code!):**
- Zu kleine y-Werte (z.B. `setCursor(10, 2)`) → Text ragt oben aus dem
Bildschirm/Container heraus oder wird abgeschnitten. **Faustregel:
y sollte bei Size 1 nie kleiner als ~14 sein, bei Size 2 nie kleiner als
~24-26 (abhängig vom Container).**
- Eingabefelder/Boxen: Baseline muss nahe der UNTERKANTE der Box liegen,
nicht in der Mitte wie man's vom alten Font gewohnt wäre.
- Zwei Textgrößen kurz hintereinander in einem eng bemessenen Layout
(Label Size 1 direkt über Wert Size 2) sind fehleranfällig — im
Statistik-Screen deshalb bewusst auf EINHEITLICHE Größe (nur Farbe
unterscheidet Label/Wert) umgestellt, das ist robuster.
- `drawString()` mit `setTextDatum(MC_DATUM)` (zentriert) ist NICHT
betroffen — TFT_eSPI rechnet die Zentrierung selbst korrekt aus, egal ob
Baseline- oder Top-verankert. Nur rohes `setCursor()`+`print()` ist die
Gefahrenzone.
- Langer, mehrzeiliger Text (z.B. Erklärtexte) NIE mit TFT_eSPI's
eingebautem Auto-Wrap verlassen — das bricht mitten im Wort ab. Stattdessen
den `layoutWrapped()`-Helper verwenden (in `location_presets_screen.cpp`
und `wifi_manage_screen.cpp` je einmal implementiert, macht wortweisen
Umbruch anhand echter Pixel-Breite plus optionales Scrollen).
Falls neue Screens/Textstellen dazukommen: lieber einmal mehr testen (idealerweise
mit Foto vom echten Display), bevor der Code als fertig gilt.
## i18n (6 Sprachen)
- `src/i18n.h`: `enum class StringId` — jeder feste UI-Text hat eine ID.
- `src/i18n_en.h`, `i18n_de.h`, `i18n_fr.h`, `i18n_tr.h`, `i18n_es.h`,
`i18n_it.h`: je ein `static const char* const[]`-Array, in **exakt
derselben Reihenfolge** wie das Enum.
- Jede Datei hat am Ende einen `static_assert`, der die Array-Größe gegen
`StringId::COUNT` prüft — **wenn der Build wegen eines fehlschlagenden
static_assert bricht, fehlt in mindestens einer Sprachdatei ein Eintrag
oder es ist einer zu viel.** Neue StringId → in ALLEN 6 Dateien an
derselben Position ergänzen, sonst verschiebt sich die Zuordnung.
- Eigennamen der Sprachen (`I18n::languageName()`) sind separat in
`i18n.cpp` hinterlegt, mit korrekten landessprachlichen Sonderzeichen
(z.B. "Français", "Türkçe", "Español").
## UI-Konventionen (bitte einhalten für neue Screens)
- **Farbschema:** Schwarzer Hintergrund, grüner Rahmen/Text
(`TFT_BLACK`/`TFT_GREEN`), aktive/ausgewählte Einträge invertiert (grün
gefüllt, schwarzer Text). Destruktive Aktionen (Abbrechen/Löschen) in Rot
(`TFT_RED`).
- Jeder Screen hat i.d.R. eine lokale `struct Rect` mit `contains(x,y)` und
eine `drawButton()`-Hilfsfunktion (Copy-Paste-Muster aus den bestehenden
Screens, kein gemeinsames Rect/Button-Modul — das ist bewusst so, um
jeden Screen unabhängig lauffähig zu halten).
- **Sterne-Animation** (`src/menu_stars.h/.cpp`): Läuft im Hintergrund auf
JEDEM schwarzen Menü-/Splash-Screen. Neue Screens sollten
`MenuStars::reset()` einmal beim Betreten aufrufen und
`MenuStars::update(tft)` in jeder Warte-/Idle-Schleife (Loop läuft sonst
ungenutzt, da die Funktion sich intern selbst auf ~60ms drosselt).
- Warteschleifen-Pattern für Touch-Eingabe:
```cpp
TouchInput::Point tap;
while (true) {
if (TouchInput::wasTapped(tap)) break;
MenuStars::update(tft);
delay(20);
}
```
- Menüstruktur: Hauptmenü → 4 Kategorien (Land/Region, WLAN/Netzwerk,
System, Flugoptionen) → jeweils Unterseiten. WLAN/Netzwerk hat aktuell
KEIN eigenes Untermenü mehr, springt direkt in die Netzwerk-Verwaltung.
- Viele Screens mit Text-Eingabe (Airline-Code, Koordinaten, WLAN-Passwort)
haben einen "?"-Info-Button oben rechts, der einen scrollbaren
Erklär-Screen öffnet (Muster: `location_presets_screen.cpp` und
`wifi_manage_screen.cpp`, jeweils eigene `layoutWrapped()`-Kopie).
## Sonstige feste Werte (Config::…)
- Näherungsalarm-Radius: 3 km
- Notfall-Squawks: 7500 (Entführung), 7600 (Funkausfall), 7700 (Notfall)
- Radar-Reichweiten: 10/25/50/100 km
- ADS-B-Abruf-Intervall: alle 8 Sekunden
- Höhen-Farbcodierung: Grün <10.000ft, Gelb 10-30.000ft, Rot >30.000ft
- Max. 3 WLAN-Netzwerke, max. 3 Standort-Presets, max. 10 gefilterte Airlines
## Code-Stil
- Kommentare durchgehend auf Deutsch, ohne Umlaute in Kommentaren selbst
unüblich (ae/oe/ue sind hier ok, das ist nur ein Stil-Ding für
Kommentare, NICHT für die UI-Texte in den i18n-Dateien — dort echte
Umlaute verwenden, siehe oben).
- Build-Check nach JEDER Änderung: `pio run` im Projektverzeichnis, auf
Warnungen UND Errors prüfen (nicht nur "compiles").
- Immer least-invasive Änderungen bevorzugen — bestehende Funktionen/Namen
nicht ohne Grund umbenennen.
## Bekannte offene Punkte / mögliche nächste Schritte
Keine akuten offenen Bugs bekannt (Stand v2.3.2). Mögliche Ideen für später,
falls der Nutzer danach fragt: weitere Menüs mit Info-Buttons versehen,
ggf. weitere Sprachen, ggf. Export/Teilen der Logbuch-Daten.
## Standard-Workflow: Push & Release
WICHTIG - wann dieser Workflow startet: Der komplette Release-Workflow
(README-Update, Commit, Tag, Push) darf NUR gestartet werden, wenn Alex
EXPLIZIT danach fragt (z.B. "lass pushen", "können wir releasen", "mach den
Release-Workflow"). Ein einfaches "ja" auf eine Rückfrage (z.B. zu einer
CLAUDE.md-Änderung oder einem anderen Detail) ist KEINE Aufforderung, den
Release-Workflow zu starten. Bei kleineren Fixes/Änderungen bitte NUR bauen
und flashen (siehe Abschnitt "Nach jedem erfolgreichen Build automatisch
flashen" unten), aber NICHT committen/taggen/pushen, bis ausdrücklich danach
gefragt wird.
Sobald der Workflow explizit angefordert wurde, automatisch folgende Schritte
in dieser Reihenfolge:
0. Versionsnummer festlegen: Die neue Versionsnummer kommt IMMER exakt von
Alex - er nennt sie im Push-Wunsch (z.B. über Claude/den Sandbox-
Assistenten: "Alex will auf Version X.Y.Z pushen"). Karl trägt GENAU
diese Nummer in `Config::APP_VERSION` (`src/config.h`) ein - niemals
selbst hochzählen, erraten oder von der letzten Version ableiten (auch
nicht bei kleinen Patches). Das gilt auch für größere Sprünge (z.B.
2.6 -> 3.0), die Alex bewusst und absichtlich machen kann - Karl
übernimmt in jedem Fall die genannte Nummer 1:1, ohne eigene Annahmen.
Falls im Push-Wunsch keine explizite Versionsnummer genannt wurde, bei
Alex nachfragen statt zu raten. Erst NACH dem Eintragen der korrekten
Nummer: einmal sauber `pio run` bauen, DANACH erst der Rest des
bekannten Workflows (README, Tag, index.html, Bin-Dateien, Commit/Push).
1. Prüfen, ob seit dem letzten Commit neue/geänderte Features hinzugekommen
sind, die für Endnutzer sichtbar sind (neue Menüpunkte, geändertes
Verhalten, neue Screens) - falls ja, **README.md entsprechend ergänzen**
(gleicher Stil: Emoji-Überschriften, Ankerlinks zwischen "Features"-Liste
und den Deep-Dive-Sektionen, kurze Beispiele wo sinnvoll). Reine interne
Bugfixes/Refactorings ohne sichtbare Nutzerauswirkung brauchen keinen
README-Eintrag.
2. Code committen (aussagekräftige Commit-Message).
3. Falls es sich um einen Versionssprung handelt: Git-Tag mit
Versionsnummer + Beschreibung der Änderungen erstellen.
4. Prüfen, ob `index.html` (Web-Flasher) noch die alte Versionsnummer zeigt -
falls ja, aktualisieren. **NICHT OPTIONAL, darf bei KEINEM Release-Push
übersprungen werden** - auch nicht bei kleinen Patch-Versionen. Immer als
fester Doppel-Schritt zusammen mit Schritt 1 (README) behandeln: wann
immer die README (oder auch nur die Versionsnummer) auf eine neue Version
aktualisiert wird, IMMER im selben Zug auch `index.html` prüfen und
synchron mitziehen.
5. Prüfen, ob `bootloader.bin`, `firmware.bin`, `partitions.bin` im
Hauptverzeichnis dem aktuellen Build in `.pio/build/esp32dev/`
entsprechen - falls nicht, von dort kopieren.
6. Alle diese Änderungen (Code + README + Web-Flasher-Dateien) zusammen
committen und pushen (`git push`, plus `git push origin vX.Y.Z` falls ein
Tag erstellt wurde).
7. Kurze Zusammenfassung am Ende: was committet/getaggt/gepusht wurde, und
ob die README aktualisiert wurde (und falls ja, welche Abschnitte).
8. ERST DANACH (nach Schritt 5, wenn bootloader/firmware/partitions bereits
ins Hauptverzeichnis kopiert sind): die `firmware.bin` im
`.pio/build/esp32dev/`-Ordner zusätzlich zu `CYD-flightradar.bin`
umbenennen (bzw. kopieren) - das ist die Datei für den GitHub-Release-
Upload, erspart das manuelle Umbenennen nach jedem Release. WICHTIG:
diese Umbenennung darf NICHT vor dem Auto-Flash (siehe unten) passieren,
sonst schlägt `pio run --target upload` fehl, weil es die Datei unter
dem Namen `firmware.bin` erwartet.
SICHERHEITSPROBLEM bei dieser Umbenennung: Falls im
`.pio/build/esp32dev/`-Ordner bereits eine `CYD-flightradar.bin` von
einem vorherigen Release liegt (weil Alex vergessen hat, sie nach dem
Release manuell zu löschen), darf das Umbenennen NICHT einfach
übersprungen werden (z.B. weil ein `mv`/Kopiervorgang auf eine bereits
existierende Zieldatei fehlschlägt oder stillschweigend nichts tut) -
sonst verwendet Alex beim nächsten GitHub-Release versehentlich die
ALTE, veraltete `CYD-flightradar.bin`, obwohl der frisch gebaute Code
neuer ist. Das ist ein ernsthaftes Risiko (veraltete Firmware wird
veröffentlicht, ohne dass es auffällt). Deshalb bei JEDEM Release als
expliziter, nicht überspringbarer Schritt:
a) Prüfen, ob im `.pio/build/esp32dev/`-Ordner bereits eine Datei
namens `CYD-flightradar.bin` existiert.
b) Falls ja: diese alte Datei IMMER ZUERST LÖSCHEN, bevor die aktuelle
`firmware.bin` umbenannt wird (nicht überspringen, nicht
stillschweigend stehen lassen).
c) Danach die aktuelle `firmware.bin` zu `CYD-flightradar.bin`
umbenennen (wie oben beschrieben).
d) Am Ende der Release-Zusammenfassung IMMER explizit erwähnen, ob eine
alte `CYD-flightradar.bin` gefunden und gelöscht wurde, damit Alex
das mitbekommt (z.B. "Hinweis: eine alte CYD-flightradar.bin lag
noch im Ordner und wurde vor dem Umbenennen gelöscht").
## Nach jedem erfolgreichen Build automatisch flashen
Sobald `pio run` (Build) erfolgreich ohne Fehler durchgelaufen ist, IMMER direkt
im Anschluss auch flashen (`pio run --target upload`), ohne extra danach zu
fragen - außer der Nutzer sagt ausdrücklich "nur bauen, nicht flashen" o.ä.
Kurz danach bestätigen, dass der Upload ebenfalls erfolgreich war (inkl.
"[SUCCESS]"-Zeile am Ende).
Bitte diese Regel jetzt in die CLAUDE.md-Datei einpflegen.