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flyradar/CLAUDE.md
Eiswolf-BG f966255329 v2.6.0: Show highest-altitude flight of the day on Statistics screen
Adds FlightLogbook::todayMaxAltitude(), which scans today's logbook
CSV for the entry with the greatest altitude at first sighting, and
displays it as "Highest flight today: <callsign> (<alt> ft)" on the
Statistics screen (Menu -> Flight Options -> Statistics).

Also documents the CYD-flightradar.bin rename step (for GitHub
release uploads) in the CLAUDE.md release workflow.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-06 15:58:08 +02:00

9.6 KiB

Eiswolfs Flightradar (CYD) — Projektkontext für Claude Code

Lies diese Datei ZUERST, bevor du irgendwas am Code änderst. Sie enthält die Dinge, die man wissen muss, um nicht dieselben Fehler nochmal zu machen, die in der Entwicklung schon mal aufgetreten und behoben wurden.

Was ist das Projekt?

Ein Live-ADS-B-Flugradar auf einem ESP32 "Cheap Yellow Display" (CYD, ESP32-2432S028), 240x320 Touch-TFT. Zeigt Flugzeuge in der Nähe auf einem rotierenden Radarschirm, mit Detail-Panel (Modell, Höhe, Speed, Route, Squawk), Näherungs-LED-Alarm, WLAN-Verwaltung (bis zu 3 Netzwerke), Standort-Presets (auch für fremde Orte weltweit), Airline-Filter, Flugbuch mit Statistik, und Menüs/Splash-Screen mit einer dezenten twinkelnden Sterne-Animation.

Aktueller Stand: v2.3.2. Öffentliches Repo: https://github.com/Eiswolf-BG/eiswolfs-flightradar-CYD

Wer nutzt das?

Alex — kompletter Anfänger bei Arduino/Embedded-Entwicklung, arbeitet mit VS Code + PlatformIO auf einem Mac. Bitte auf Deutsch antworten. Erklärungen gerne etwas ausführlicher, nicht von Fachbegriffen ausgehen, die als bekannt vorausgesetzt werden.

Tech-Stack

  • PlatformIO, platform = espressif32, board = esp32dev, framework = arduino
  • TFT_eSPI (Display), XPT2046_Touchscreen (Touch), ArduinoJson, TinyGPSPlus
  • Dual-Core-Design: Netzwerk (WLAN, ADS-B-Polling) auf Core 0, Display/Touch auf Core 1 — die UI blockiert nie durch Netzwerk-Requests.
  • Daten: adsb.fi (Flugzeugpositionen), hexdb.io (Modell-Lookups), ip-api.com (IP-Geolocation)

⚠️ WICHTIGSTE FALLE: Der eigene Font ist grundlinien-verankert

Die eingebauten TFT_eSPI-Fonts (GLCD, Font2 etc.) sind reines ASCII. Für Umlaute/Akzente (Deutsch, Türkisch, Französisch, Spanisch, Italienisch) gibt's einen selbst generierten Font (src/ui_font.h, via tft.setFreeFont(&UiFont11pt) global in main.cpp::setup() aktiviert, gilt danach für JEDEN print()/drawString()-Aufruf in der ganzen App).

Der entscheidende Unterschied zu den eingebauten Fonts: Bei setCursor(x, y); print(...) ist y bei unserem Font die Grundlinie (Baseline), NICHT die obere Kante wie beim alten GLCD-Font. Der Text wächst von y aus nach OBEN (um den Ascent, ca. 9px bei Size 1, ca. 16-18px bei Size 2), nicht nach unten.

Das hat in der Vergangenheit zu folgenden Bugs geführt (alle behoben, aber Vorsicht bei neuem Code!):

  • Zu kleine y-Werte (z.B. setCursor(10, 2)) → Text ragt oben aus dem Bildschirm/Container heraus oder wird abgeschnitten. Faustregel: y sollte bei Size 1 nie kleiner als ~14 sein, bei Size 2 nie kleiner als ~24-26 (abhängig vom Container).
  • Eingabefelder/Boxen: Baseline muss nahe der UNTERKANTE der Box liegen, nicht in der Mitte wie man's vom alten Font gewohnt wäre.
  • Zwei Textgrößen kurz hintereinander in einem eng bemessenen Layout (Label Size 1 direkt über Wert Size 2) sind fehleranfällig — im Statistik-Screen deshalb bewusst auf EINHEITLICHE Größe (nur Farbe unterscheidet Label/Wert) umgestellt, das ist robuster.
  • drawString() mit setTextDatum(MC_DATUM) (zentriert) ist NICHT betroffen — TFT_eSPI rechnet die Zentrierung selbst korrekt aus, egal ob Baseline- oder Top-verankert. Nur rohes setCursor()+print() ist die Gefahrenzone.
  • Langer, mehrzeiliger Text (z.B. Erklärtexte) NIE mit TFT_eSPI's eingebautem Auto-Wrap verlassen — das bricht mitten im Wort ab. Stattdessen den layoutWrapped()-Helper verwenden (in location_presets_screen.cpp und wifi_manage_screen.cpp je einmal implementiert, macht wortweisen Umbruch anhand echter Pixel-Breite plus optionales Scrollen).

Falls neue Screens/Textstellen dazukommen: lieber einmal mehr testen (idealerweise mit Foto vom echten Display), bevor der Code als fertig gilt.

i18n (6 Sprachen)

  • src/i18n.h: enum class StringId — jeder feste UI-Text hat eine ID.
  • src/i18n_en.h, i18n_de.h, i18n_fr.h, i18n_tr.h, i18n_es.h, i18n_it.h: je ein static const char* const[]-Array, in exakt derselben Reihenfolge wie das Enum.
  • Jede Datei hat am Ende einen static_assert, der die Array-Größe gegen StringId::COUNT prüft — wenn der Build wegen eines fehlschlagenden static_assert bricht, fehlt in mindestens einer Sprachdatei ein Eintrag oder es ist einer zu viel. Neue StringId → in ALLEN 6 Dateien an derselben Position ergänzen, sonst verschiebt sich die Zuordnung.
  • Eigennamen der Sprachen (I18n::languageName()) sind separat in i18n.cpp hinterlegt, mit korrekten landessprachlichen Sonderzeichen (z.B. "Français", "Türkçe", "Español").

UI-Konventionen (bitte einhalten für neue Screens)

  • Farbschema: Schwarzer Hintergrund, grüner Rahmen/Text (TFT_BLACK/TFT_GREEN), aktive/ausgewählte Einträge invertiert (grün gefüllt, schwarzer Text). Destruktive Aktionen (Abbrechen/Löschen) in Rot (TFT_RED).
  • Jeder Screen hat i.d.R. eine lokale struct Rect mit contains(x,y) und eine drawButton()-Hilfsfunktion (Copy-Paste-Muster aus den bestehenden Screens, kein gemeinsames Rect/Button-Modul — das ist bewusst so, um jeden Screen unabhängig lauffähig zu halten).
  • Sterne-Animation (src/menu_stars.h/.cpp): Läuft im Hintergrund auf JEDEM schwarzen Menü-/Splash-Screen. Neue Screens sollten MenuStars::reset() einmal beim Betreten aufrufen und MenuStars::update(tft) in jeder Warte-/Idle-Schleife (Loop läuft sonst ungenutzt, da die Funktion sich intern selbst auf ~60ms drosselt).
  • Warteschleifen-Pattern für Touch-Eingabe:
    TouchInput::Point tap;
    while (true) {
        if (TouchInput::wasTapped(tap)) break;
        MenuStars::update(tft);
        delay(20);
    }
    
  • Menüstruktur: Hauptmenü → 4 Kategorien (Land/Region, WLAN/Netzwerk, System, Flugoptionen) → jeweils Unterseiten. WLAN/Netzwerk hat aktuell KEIN eigenes Untermenü mehr, springt direkt in die Netzwerk-Verwaltung.
  • Viele Screens mit Text-Eingabe (Airline-Code, Koordinaten, WLAN-Passwort) haben einen "?"-Info-Button oben rechts, der einen scrollbaren Erklär-Screen öffnet (Muster: location_presets_screen.cpp und wifi_manage_screen.cpp, jeweils eigene layoutWrapped()-Kopie).

Sonstige feste Werte (Config::…)

  • Näherungsalarm-Radius: 3 km
  • Notfall-Squawks: 7500 (Entführung), 7600 (Funkausfall), 7700 (Notfall)
  • Radar-Reichweiten: 10/25/50/100 km
  • ADS-B-Abruf-Intervall: alle 8 Sekunden
  • Höhen-Farbcodierung: Grün <10.000ft, Gelb 10-30.000ft, Rot >30.000ft
  • Max. 3 WLAN-Netzwerke, max. 3 Standort-Presets, max. 10 gefilterte Airlines

Code-Stil

  • Kommentare durchgehend auf Deutsch, ohne Umlaute in Kommentaren selbst unüblich (ae/oe/ue sind hier ok, das ist nur ein Stil-Ding für Kommentare, NICHT für die UI-Texte in den i18n-Dateien — dort echte Umlaute verwenden, siehe oben).
  • Build-Check nach JEDER Änderung: pio run im Projektverzeichnis, auf Warnungen UND Errors prüfen (nicht nur "compiles").
  • Immer least-invasive Änderungen bevorzugen — bestehende Funktionen/Namen nicht ohne Grund umbenennen.

Bekannte offene Punkte / mögliche nächste Schritte

Keine akuten offenen Bugs bekannt (Stand v2.3.2). Mögliche Ideen für später, falls der Nutzer danach fragt: weitere Menüs mit Info-Buttons versehen, ggf. weitere Sprachen, ggf. Export/Teilen der Logbuch-Daten.

Standard-Workflow: Push & Release

Bei JEDEM Release-Push (egal ob großes Feature oder kleiner Bugfix) automatisch folgende Schritte in dieser Reihenfolge:

  1. Prüfen, ob seit dem letzten Commit neue/geänderte Features hinzugekommen sind, die für Endnutzer sichtbar sind (neue Menüpunkte, geändertes Verhalten, neue Screens) - falls ja, README.md entsprechend ergänzen (gleicher Stil: Emoji-Überschriften, Ankerlinks zwischen "Features"-Liste und den Deep-Dive-Sektionen, kurze Beispiele wo sinnvoll). Reine interne Bugfixes/Refactorings ohne sichtbare Nutzerauswirkung brauchen keinen README-Eintrag.
  2. Code committen (aussagekräftige Commit-Message).
  3. Falls es sich um einen Versionssprung handelt: Git-Tag mit Versionsnummer + Beschreibung der Änderungen erstellen.
  4. Prüfen, ob index.html (Web-Flasher) noch die alte Versionsnummer zeigt - falls ja, aktualisieren.
  5. Prüfen, ob bootloader.bin, firmware.bin, partitions.bin im Hauptverzeichnis dem aktuellen Build in .pio/build/esp32dev/ entsprechen - falls nicht, von dort kopieren.
  6. Alle diese Änderungen (Code + README + Web-Flasher-Dateien) zusammen committen und pushen (git push, plus git push origin vX.Y.Z falls ein Tag erstellt wurde).
  7. Kurze Zusammenfassung am Ende: was committet/getaggt/gepusht wurde, und ob die README aktualisiert wurde (und falls ja, welche Abschnitte).
  8. ERST DANACH (nach Schritt 5, wenn bootloader/firmware/partitions bereits ins Hauptverzeichnis kopiert sind): die firmware.bin im .pio/build/esp32dev/-Ordner zusätzlich zu CYD-flightradar.bin umbenennen (bzw. kopieren) - das ist die Datei für den GitHub-Release- Upload, erspart das manuelle Umbenennen nach jedem Release. WICHTIG: diese Umbenennung darf NICHT vor dem Auto-Flash (siehe unten) passieren, sonst schlägt pio run --target upload fehl, weil es die Datei unter dem Namen firmware.bin erwartet.

Nach jedem erfolgreichen Build automatisch flashen

Sobald pio run (Build) erfolgreich ohne Fehler durchgelaufen ist, IMMER direkt im Anschluss auch flashen (pio run --target upload), ohne extra danach zu fragen - außer der Nutzer sagt ausdrücklich "nur bauen, nicht flashen" o.ä. Kurz danach bestätigen, dass der Upload ebenfalls erfolgreich war (inkl. "[SUCCESS]"-Zeile am Ende).

Bitte diese Regel jetzt in die CLAUDE.md-Datei einpflegen.